KONZEPT

Konzeption

Die Fortbildungsveranstaltungen sind gedacht als Einstieg in die Arbeitsweise mit Filmen im Unterricht. Es sollen einführend der Filmkanon, die Grundkoordinaten audiovisueller Kommunikation und hier besonders die Basiselemente des Mediums Film erläutert und auf ihre Nutzung für unterrichtliches Geschehen hin befragt werden. Der Umgang mit Film im schulischen Zusammenhang ist von unterschiedlichen Zielvorstellungen, Absichten und Praxen bestimmt. Die Orientierung findet dabei meistens an "filmfremden" und rein technischen Feldern statt. Film dient immer noch zum größten Teil der unterrichtlichen Inhaltsvermittlung. Im Vergleich zur Literatur muss Film sich als kulturwürdig erweisen und die Herstellungsverfahren von Schülerfilmen finden häufig in Anlehnung an die Spielfilmproduktion und dem Fernsehen statt.

Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, wie eine Filmpraxis in der Schule und Jugendkultur geschaffen werden könnte, die einen komplexeren Umgang mit Film anvisiert und das Medium Film selber stärker thematisiert, in seiner Wahrnehmung, seinen unterschiedlichen ästhetischen Formen. Diesen Fragen soll unter anderem nachgegangen werden.

Im wesentlichen geht es in den Fortbildungsveranstaltungen um eine Klärung des Begriffes "Filmkompetenz". Zum einen sollen Möglichkeiten vorgestellt werden, wie man mit ausgewählten Filmen und/oder Filmausschnitten Motivation zum Film- und Textverstehen, zur Produktion, Recherche und Filmgestaltung inszenieren kann und zum anderen, wie man mit einem Film eher im Bereich der Rezeption interpretierend arbeiten kann.

Bundesverband Jugend und Film e.V.
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SYLT 1
Junger Arbeitskreis Film und Video e.V.
Mediennetz Hamburg
Kinderfilmfest Hamburg
Filmfest Hamburg